PCMCIA

PCMCIA

Abkürzung für "Personal Computer Memory Card International Association" Damaliges Standardisierungsgremium für Standards im Bereich der Erweiterungskarten mobiler Computer Heute wurde PCMCIA aktualisiert zu dem Standard "PC Card" PCMCIA und PC-Card sind alte Standards, um Notebooks durch Erweiterungskarten mit zusätzlichen Schnittstellen, Speicher und Funktionen auszustatten. Während es in PCs Steckplätze für ISA und PCI gab, hatten Notebooks Steckplätze für PCMCIA und PC-Card.

Dieser neuere Standard "PC Card" zielt auf Vorteile in der Nutzung dieser Erweiterungskarten ab: - stromsparend - Wechsel oder Einstecken im laufenden Betrieb ("Hot Swap" / "Hot Plug") - automatische Konfiguration des Treibers durch Ablage aller dazu notwendigen Informationen in einer Card Information Structure (CIS)

Im Gesamten sind über PC Cards drei verschiedene Unterstandards beschrieben: 1) "PC Card" 16 mit einem 8, bzw. 16 Bit Datenbus 2) "CardBus" mit einem 32 Bit Datenbus 3) "CardBay als Erweiterung der ursprünglichen PCMCIA Spezifikation unter anderem kompatibel mit USB, IEEE 1394 FireWire

"Card Bay" wurde nicht vollständig umgesetzt und statt dessen mit ExpressCard weitestgehend ersetzt

Typische Anwendungen für PCMCIA und PC Cards sind z.B. Massenspeicher-Erweiterungen (Festplatten), Modem/Fax, Netzwerkkarten, ISDN-Karten, SCSI-Schnittstellen

Die Forensik in der digitalen Welt sichert bei Bedarf auch digitalen Spuren, die sich z.B. bei einem beschlagnahmten, mobilen Gerät auf diesen Erweiterungskarten für mobile Computer befinden können. Der Fokus dabei liegt auf der Sicherung digitaler Spuren als Voraussetzung für weitere Untersuchungsschritte im forensischen Prozess.

Quellen: Elektronik Kompendium, Wikipedia, Forensik in der digitalen Welt