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	<title>Bernd Beuermann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-10-31T09:57:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in IT-Forensik Wiki</subtitle>
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		<id>http://it-forensik.fiw.hs-wismar.de/index.php?title=Bernd_Beuermann&amp;diff=772&amp;oldid=prev</id>
		<title>Etduen am 17. August 2019 um 09:25 Uhr</title>
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		<updated>2019-08-17T09:25:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 17. August 2019, 09:25 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l63&quot;&gt;Zeile 63:&lt;/td&gt;
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		<author><name>Etduen</name></author>
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		<id>http://it-forensik.fiw.hs-wismar.de/index.php?title=Bernd_Beuermann&amp;diff=770&amp;oldid=prev</id>
		<title>Etduen: Die Seite wurde neu angelegt: „Master Thesis, Hochschule Wismar, August 2019  Autor: Bernd Beuermann  Titel: Anwendung bioinformatischer Methoden zur Datensuche in der IT-Forensik  Abstrakt:…“</title>
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		<updated>2019-08-17T09:20:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „Master Thesis, Hochschule Wismar, August 2019  Autor: Bernd Beuermann  Titel: Anwendung bioinformatischer Methoden zur Datensuche in der IT-Forensik  Abstrakt:…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Master Thesis, Hochschule Wismar, August 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Bernd Beuermann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titel: Anwendung bioinformatischer Methoden zur Datensuche in der IT-Forensik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abstrakt: Die moderne Gesellschaft kann ohne den Einsatz von Informationstechnik nicht mehr&lt;br /&gt;
existieren. Hierzu gehört leider auch der kriminelle Technikeinsatz. Die Beweisführung&lt;br /&gt;
in der IT-Forensik gelingt nur über den Nachweis belastenden Materials - in der Regel&lt;br /&gt;
Daten bzw. Dateien. Die Analyse erfolgt mit Hilfe spezieller Forensiksoftware, wobei die&lt;br /&gt;
Vollständigkeit der Dateien (Metadaten und Inhalt) oder ein intaktes Filesystem für&lt;br /&gt;
belastbare Analyseergebnisse grundsätzlich vorausgesetzt werden müssen. Für das&lt;br /&gt;
Auffinden von erzeugten Dateifragmenten, die eine forensische Analyse deutlich&lt;br /&gt;
erschweren bis unmöglich machen können, existieren keine Standardverfahren. Man&lt;br /&gt;
findet allerdings eine gleichartige Herausforderung bei der Suche nach (veränderten)&lt;br /&gt;
Gensequenzen in der Bioinformatik. Die Gensequenzen setzen sich aus Basen zusammen&lt;br /&gt;
und die bioinformatische Vorgehensweise in Form einer Berechnung von&lt;br /&gt;
Basenhäufigkeiten zum Auffinden relevanter Regionen und das Alignieren zweier&lt;br /&gt;
Gensequenzen als ein mögliches Maß für deren Übereinstimmung (Alignmentscores)&lt;br /&gt;
könnten auch in der IT-Forensik erfolgreich eingesetzt werden; dieser Sequenzvergleich&lt;br /&gt;
in der Bioinformatik ist mit der forensischen Suche nach Templates bzw. Mustern in&lt;br /&gt;
einem Image vergleichbar und bildet den Untersuchungsgegenstand der vorliegenden&lt;br /&gt;
Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten bioinformatischen Untersuchungsabschnitt wird das Auffinden von&lt;br /&gt;
unveränderten Dateien in Images durch den Vergleich von Basenhäufigkeiten -&lt;br /&gt;
Einzelbasen (1-Tupel) bis zu Basenquadrupel (4-Tupel) - untersucht. Auf dieser Basis&lt;br /&gt;
sind die Identifizierung und Lokalisierung von Dateien möglich. Die&lt;br /&gt;
Wahrscheinlichkeiten für falsch-negative (FNR) und falsch-positive Ergebnisse (FPR)&lt;br /&gt;
sind von der Tupellänge abhängig, auch die Größe des Untersuchungsfensters, mit dem&lt;br /&gt;
das Image und ggf. Template „abgefahren“ werden, beeinflusst die Analyse. Die&lt;br /&gt;
Berechnung globaler und lokaler Alignmentscores im zweiten Untersuchungsabschnitt&lt;br /&gt;
kann die FNR und FPR zusätzlich reduzieren. Im dritten Abschnitt wird das Vorgehen&lt;br /&gt;
bei unveränderten Dateien auf Dateifragmente übertragen. Die Fragmentsuche ist&lt;br /&gt;
erfolgreich durchführbar, wobei die Größe des Untersuchungsfensters in Abhängigkeit&lt;br /&gt;
von der Fragmentgröße einen entscheidenden Faktor darstellt - eine exakte&lt;br /&gt;
Größenübereinstimmung zwischen Untersuchungsfenster und Fragment ist jedoch nicht erforderlich. &lt;br /&gt;
Im vierten Untersuchungsabschnitt wird die Suche nach ähnlichen Daten,&lt;br /&gt;
u. a. mit Hilfe der Erzeugung von Konsensussequenzen durch Multiple Alignments,&lt;br /&gt;
betrachtet. Abschließend werden die bioinformatischen Ergebnisse mit etablierten&lt;br /&gt;
Verfahren verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der bioinformatischen Untersuchung unveränderter Dateien mit Hilfe von&lt;br /&gt;
Basenhäufigkeiten gelingt der Ausschluss von im Image nicht vorhandenem Material mit&lt;br /&gt;
einer FNR £ 6 % (Basenquadrupel), unter zusätzlicher Anwendung von Alignments kann&lt;br /&gt;
diese FNR auf 0 % sinken. Im Vergleich hierzu liegen die Werte bei 0 % für Autopsy, XWays,&lt;br /&gt;
EnCase (Ergebnisse der Arbeit) und bei ca. 5 % für sdhash (vgl. [35]). Der Einsatz&lt;br /&gt;
bioinformatischer Methoden kann bei der Fragmentsuche vorteilhaft sein, da mit Hilfe&lt;br /&gt;
etablierter Verfahren teilweise weniger oder im Extremfall sogar keine Fragmente&lt;br /&gt;
auffindbar sind. Die Suche nach ähnlichen Dateien - vor allem unterschiedliche&lt;br /&gt;
Versionen einer Datei, z. B. durch die Bildbearbeitung mit Filtern - ist grundsätzlich&lt;br /&gt;
möglich, bedarf jedoch weiterer Untersuchungen zur Anwendung bioinformatischer&lt;br /&gt;
Methoden. Sdhash als einziges zur Ähnlichkeitssuche eingesetztes etabliertes Verfahren&lt;br /&gt;
konnte nicht überzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei intakten Filesystemen und unveränderten Daten sind die hier eingesetzten&lt;br /&gt;
bioinformatischen Methoden hinsichtlich ihrer Zeit- und Platzkomplexität den etablierten&lt;br /&gt;
Forensikverfahren deutlich unterlegen. Insgesamt bietet die Bioinformatik interessante&lt;br /&gt;
Ansätze, die unabhängig vom Datenkontext - Filesystem und Datei-Metadaten - eine&lt;br /&gt;
Imageanalyse ermöglichen. Auf Grund der vielfältigen Parametrisierungsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
bioinformatischer Methoden, z. B. Wahl des Alphabets und der Bewertungs-/&lt;br /&gt;
Substitutionsmatrix, sind weitere Untersuchungen erforderlich, um deren Nutzen für die&lt;br /&gt;
IT-Forensik über die hier vorgestellten Ergebnisse hinaus zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Media:PThoma.pdf|Download PDF-Dokument]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Etduen</name></author>
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